Therapie erfahren ist das eine, Therapie leben etwas ganz anderes.

10Therapie machen, sich einen Therapeuten / Therapeutin zu suchen ist der Anfang des Eingeständnis wie auch Mutes sich dem hinzugeben. Denn ohne Hingabe, also der vollkommenen Widmung von eigener Aufmerksamkeit und Gefühl für jene Situation innerhalb einer Therapie ist selbige nach meiner Erfahrung zu urteilen nur ein weiterer Teil innerhalb einer Inszenierung bezogen auf das oberflächliche Abklopfen des Zustandes vom eigenen Gemüt ohne dabei wahrlich überhaupt eine Absicht zu haben den Status Quo ändern zu wollen. 

Wenn diese vorherigen Zeilen unverständlich klingen für dich als lesende Person, dann zeigt das lediglich den Unterschied in der Art sowie Form von Kommunikation die Ich handhabe gegenüber dir als Betrachter/in. Klartext, das was ich hier an dieser Stelle aufschreibe gibt nur einen vagen Ausblick auf das wieder wie komplex strukturiert mein Denken stattfindet in jedem Moment eines Augenblick, von dem Zeitpunkt an nach den ersten wirren Minuten des Aufwachen bis zu jenem an dem ich wieder mich dem Schlaf hingeben kann in dem Wissen das ich Erholung finde dadurch.

Therapie ist in gewisser Weise wie Erholung für mich, denn jedes mal wenn ich den Weg nach dorthin antrete begebe ich mich auf eine Reise zu einem Ort der relativ frei von Vorurteilen und Unverständnis ist, denn auch der dort auf mich wartende Mensch ist nicht frei von Verfehlungen und dadurch geprägt worden in seinem Leben sowie seine Sichtweise darauf. Dennoch wird an diesem Ort an dem jene Therapie stattfindet versucht all diese Vorurteile und denken in Schubladen außer vor zu lassen um damit dem hilfesuchenden Menschen die Möglichkeit zu bieten sich zu öffnen und somit Einblick zu dem gewähren was belastend wirkt auf das Leben desjenigen Menschen. Ich hätte auch ganz banal schreiben können, das Therapie dazu dient Probleme zu lösen, in kurzer sowie knapper Form. Das würde nur nicht meine Art zu denken und schon gar nicht meine Art zu schreiben widerspiegeln, deswegen habe ich eine Form der Formulierung gewählt die mitunter von manchem Menschen als „Geschwollen“ oder „Hochtrabend“ angesehen werden könnte, was genau so falsch wie am Ziel der Intention meiner Worte vorbei gedacht ist.

Hilfe zu suchen sowie selbige anzunehmen ist keine Schwäche sondern Mut.

Ich entschloss mich also an einem Punkt in meinem Leben mich um selbiges sowie den bisher damit verbundenen Problematiken darum zu kümmern, mit der Hilfe eines Therapeut da ich augenscheinlich nicht selbstständig dazu in der Lage war und bin jene Probleme für mich sowie in der Folge dessen für alle andere Beteiligten zufriedenstellend zu lösen. Mein damals erster Kontakt mit Therapie war schon in der Grundschule bei einem so genannten Schul-Psychologen und danach folgte dann in der weiterführenden Schule einer jener „Vertrauens-Lehrer“ dessen Bezeichnung sowie die damit verbundenen Implikationen falscher nicht sein könnten.

Somit war der erste richtige Kontakt mit Therapie damals eine Therapeutin in einem Krankenhaus, die mir relativ schnell zu verstehen gab das Sie aufgrund meiner Thematik nicht der richtige Ansprechpartner sei für die Dauer welcher notwendig sei aus ihrer Erfahrung heraus um meine Probleme langfristig lösen zu können. Zudem wurde mir zu verstehen gegeben das Sie jedoch für die Zeit bis dahin mir als „Helfende Hand“ mit Rat und sofern möglich auch mit Tat zur Seite stehen würde. Damals war ich schüchtern, verängstigt und empfand trotz meines einstigen Entschluss diese ganze Angelegenheit mit Therapie immer noch als ein großes Zeichen von Schwäche und das zeigen selbiger. Denn ich hatte einst, wie ich heute weiß, auf falsche Art und durch unbedachte genau so falsche Weise gelernt das ich als Junge, als späterer Mann, niemals schwach sein darf und überhaupt nie einen Gedanken daran verschwenden sollte diese auch anderen zu zeigen. Schwäche ist was für Mädchen, für Frauen.

Mit diesen vermeintlichen „Weisheiten“ wurde mir einst auf fast indoktrinierte Weise beigebracht was ich als Junge und später als Mann zu sein habe. Indianer kennen keinen Schmerz, das war eine weitere jener Merksätze die ich verinnerlichen sollte und letztendlich durch Jahre einer Erziehung mit „harter Hand“ sowie „Zuckerbrot und Peitsche/Rohrstock“ auch entsprechend so sehr wie stark verinnerlicht hatte das ich zeitweise nicht mal mehr daran denken konnte mich jemals wieder davon befreien zu können. Erzogen wurde ich in und mit dieser Härte von beiden Elternteilen, weil diese eine ebenso prägende Erziehung in ihrer Zeit „genossen“ hatte und allem Anschein nach der Ansicht waren dies mir auch „angedeihen“ zu lassen da ihnen selbst das vermeintlich nicht geschadet hatte.

Schuld und Verantwortung.

Wem also soll ich die Schuld daran zuweisen das ich nun bin was sowie wie ich bin? Introvertiert wie ich einst war und teilweise immer noch bin, suchte ich bei mir selbst die Schuld, denn wer war ich schon zu behaupte das außer mir jemand schuld wäre an meinem Leben. Später durch die Therapie lernte ich jene Prozesse im Hintergrund zu sehen sowie zu verstehen und vor allem auch entsprechend zu hinterfragen. Selbst-Reflektieren genannt ist das was ich seither beständig immer zu anwende, bei allem was mich umtreibt, eben die Details wie auch das Gesamtbild im Blick behalten und dennoch die Zusammenhänge zwischen den Dingen wie auch zu mir erkennen.

Wer trägt somit die Schuld, an dem was in der Vergangenheit passiert ist, was mich zudem gemacht hat was ich heute bin? Sind meine Eltern mit ihrer Vorstellung von Erziehung diejenigen die Schuld haben oder eher dessen Eltern die wiederum von ihren Eltern so erzogen worden und so weiter? Bin doch am Ende ich derjenige welcher Schuld an alle dem trägt, weil ich nicht genug mich widersetzt habe und stattdessen dem Weg des geringsten Wiederstandes folgte um die psychischen wie physischen Schmerzen eher zu vermeiden? Die immer wiederkehrende Frage nach Schuld für Wen selbige gilt ist immer auch die Frage nach der Abgabe von Verantwortung, denn Wer hatte und war einst in der Verantwortung gegenüber Wem?!

Ein erster vager Hauch von Erkenntnis…

Therapie, dessen viele Zusammenkünfte mit Therapeuten und ganz neu dabei auch Therapeutinnen, hat mir jene verborgenen Mechaniken an Psychologie im Hintergrund gezeigt und wie ich selbige erkenne sowie auch in eine für mich fassbare Form füllen kann. Womit ich dann im Anschluss daran entsprechend „Arbeiten“ im Sinne von „Klarkommen“ damit ableiten kann. Manchmal kann das sehr hilfreich sein ein Thema noch mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten oder gar durch eine dritte in Gänze unbeteiligte Person auch begutachten zu lassen.

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung.

Nun hatte ich damals eine erste wenn auch vage Idee davon wie eine Verbesserung meiner derzeitigen Situation sich entwickeln und mit Zeit sowie Mühen durch mich in mir wachsen könnte. Mit ein paar vorsichtigen Worten der Warnung von meinem damaligen Therapeut, diesen Lichtblick nicht durch zu viel des hinein Interpretieren sowie energisches Vorgehen wieder im Keim zu ersticken, begann ich also meinen neuen und mir immer noch so unbekannten Weg zu jener Reise die immer noch andauert. Eine jener Warnungen durch meinen damaligen Therapeut welcher auf dem Gebiet der Psycho-Analyse zu Hause ist was jene, das mitunter die Umsetzung des neu Erlernten wie auch verlernen von Altem für mich gesehen vielleicht leicht ist aber für mein Umfeld eine unter Umständen kaum überwindbare Hürde darstellt. Damals habe ich nur bedingt verstanden was mein Therapeut mir damit vermitteln wollte, noch konnte ich den Grund dafür erkennen wieso Menschen nicht an Veränderungen interessiert sein sollten die sich positivere auf das Zusammenleben zwischen allen Beteiligten auswirken.

Versuch und Fehler.

Mir wurde angeraten von bisher fast jedem Therapeut/in das gelernte in unverfänglicher Art und Weise auszuprobieren an Menschen die eher unbeteiligt sind, keine direkte Verbindung zu mir oder Familie haben und somit als „Versuchs Kaninchen“ auch zu verschmerzen wären am Ende. Natürlich widerstrebte mir dieser Gedanke, andere Menschen so bewusst zu „benutzen“ für meine Zwecke um dadurch herauszufinden ob mein Verständnis des Gelernten richtig oder falsch war. Letztendlich tat ich wie mir empfohlen, am Anfang sehr schwer und mit teilweise gruseligen sowie beängstigen Ergebnissen, beständig immer besser werdend mit Erfolg bezüglich jener Ergebnisse an Reaktionen der ausgewählten Kandidaten für diese Tests.

Theorie und Realität ist in der Umsetzung genau so verschieden wie jene Worte.

Letztendlich ist das WARUM mir dass widerstrebte ein Hinweis auf eine Problematik die ich bisher immer noch nicht lösen konnte. Nicht mal mit Hilfe dieses genannten Prozedere namens „Versuch und Fehler“ an und mit Menschen dir mir persönlich relativ egal sind, dessen Auswirkungen davon auf jene Menschen mir jedoch trotz allem so wichtig wie wertvoll erscheinen das ich noch immer zögerlich bin manche als Kandidat eines Test anstatt einen Mensch zu sehen. Moral und Ethik, wurde mir einst von beiden Elternteilen ebenfalls vermittelt und demnach ist die würde des Menschen unantastbar. Liest sich toll, bedeutet bestimmt irgend etwas bisher unbekanntes und dennoch hochtrabend wertvolles. Ich habe lange nicht verstanden was Moral und Ethik für mich bedeutet, jedoch immer zu „aufgetischt“ bekommen was diese 2 Bezeichnungen für andere darstellen und das jene Ansichten sowie Meinungen sehr viel passender für mich und meine Sichtweise der Welt wären. Beeinflusst durch diese frühe Prägung mit Gedankengut entwickelte ich zunächst keine eigenen Meinung zu Moral und Ethik, sondern nahm hin wie vorgeschrieben.

An dem Punkt als ich erneut feststellte, das sich die bis dato vorgeschriebene wie vorgelebte „Moral und Ethik“ sowie dem Verständnis dazu sich drehte wie ein Fähnchen im Winde immer zu der Windrichtung entgegen, ab diesem Punkt begann ich das zu hinterfragen was mir einst vorgeschrieben wie vorgelebt wurde. So erkannte ich bald das von diesem „sich drehen im Winde wie ein Fähnchen“ nicht nur das Verständnis von „Moral und Ethik“ betroffen war sondern das gesamte Leben vereinnahmt wurde. Vor allem für mich als heranwachsenden Mensch wurde mit zweierlei Maß gemessen, nämlich immer genau dann wenn ich es wagte die Worte in Frage zu stellen. Waren jene Worte von Erwachsenen, dann galt jenes Verständnis von „Moral und Ethik“ immer zu so wie das für die jeweilige Situation passend erschien. Waren die Worte hingegen von mir basierend auf dem ursprünglichen Verständnis von „Moral und Ethik“ wie die Erwachsenen mir das einst vermittelt hatten, dann war ich dem Wohlwollen bezüglich des Verständnis von „Moral und Ethik“ jener Erwachsenen ausgeliefert.

Ob das nun jene beschriebene Moral und Ethik sowie dessen Verständnis davon was sich je nach Zweckdienlichkeit wie ein Fähnchen im Winde dreht betrifft, sowie allgemeinere Themen und dessen Wortwahlen, im Kern ist das Problem und dessen Lösung für mich auf jener Suche ich immer noch bin im Endeffekt das gleiche. Menschen sagen etwas, meinen jedoch etwas oder gänzlich anderes. Erkennbar ist das für mich an der Mimik und Körpersprache. Denn da ich bin wer und was ich bin, eben Hochsensibel, bekomme ich immer zu sehr viel von dieser so genannten „Non Verbalen“ Kommunikation mit auch wenn gleich ich das gar nicht mitbekommen will weil das in Summe sehr anstrengend wie belastend wirkt auf mich. Amüsiert wie traurig macht mich dabei auch der Umstand, wenn diese Menschen ernsthaft leugnen was selbige mittels der Körpersprache mir unverstellt mitteilen und sogar darauf angesprochen noch bestrebter sind in den Verneinungen und dem zurechtbiegen von Ansichten. Denn scheinbar bin ich in meiner Art und Weise für viele immer noch das sprichwörtliche „5 Jährige Kind“ das sich nicht mehr anders zu helfen weiß als das nach zu äffen was vorher erlebt wurde.
Zwar ist der Satzbau des vorherigen direkten Satze etwas verändert worden von mir in dem wohl bekannten Wissen, das dennoch die Intonation also der Sinn um die Aussagekraft des Satzes dabei erhalten bleibt. Wer manche Worte nicht versteht, bitte mal die Suchmaschine der Wahl benutzen und dadurch Erleuchtung erfahren.

Erster Akt der (Selbst) Erkenntnis.

Nachdem ich nun sprichwörtlich gewappnet war, durch die beständig wiederkehrenden Therapien sowie den Erkenntnissen daraus welche mir Hilfestellung gaben genau so wie jenen Test des Gelernten mit und an quasi mir fremden Menschen, begann ich langsam aber stetig mich voran zu tasten an jene Menschen welche die andere Seite der Medaille darstellten. Denn da ich nun meine Seite dessen entsprechend bearbeitet hatte, war ich der Auffassung mich nun auch an das lösen jener Probleme im Zusammenhang mit der anderen Seite machen zu können. Bei diesem ersten vagen Versuch, denn das war dass rückblickend betrachtet, gelangte ich relativ schnell zu der Erkenntnis das augenscheinlich viele jener Personen ob nun direkt oder indirekt nicht sehr davon angetan waren darüber nachzudenken so etwas wie Veränderung zum Wohle von Allen in das Zusammenleben mit einzubinden oder dem gar nur die Möglichkeit anzubieten. Viele waren und sind das, nicht Alle, jedoch ist die Anzahl jener Personen die dem offenen gegenüber eingestellt sind im Vergleich zur anderen Gruppe eher sehr gering.

Gewahr der warnenden Worte meines Therapeut nahm ich diesen damaligen ersten Rückschlag hin, frei nach dem Motto „das ein Kriegsplan nie die erste Konfrontation überlebt“ und begann sogleich mit dem erlernten Analysieren des vergangenen Versuch von einem Dialog. Denn das hatte ich gelernt durch jene Therapien, das Selbst-Reflektieren ein wesentlicher Teil der Lösung darstellt und von daher war und bin ich immer zu darauf bedacht selbst mein konstruktivster Kritiker zu sein um aus meinen Fehlern zu lernen, ganz gleich wie viel Schmerz und vermeintlichen Scham selbige mir verursachen. Nur diese Einsicht oder auch Ansicht haben sowie teilen nicht sehr viele Menschen, allgemein und bezogen auf mein Umfeld, wie mir schmerzlich mit der Zeit immer mehr und öfters bewusst wurde.

Zweiter Akt der (Selbst) Erkenntnis!

In den nachfolgenden Jahren, seit dem ersten vagen Versuch eine Möglichkeit für einen Dialog zwischen allen Beteiligten für ein weiterhin respektvolles Zusammenleben zu finden, summierten sich die Fehlversuche wie auch die Erfolge in dem Bestreben von mir nach einer Lösung die sowohl für mich wie auch jene Beteiligten tragbar wie lebensfähig wäre. Nüchtern betrachtet sind die Erfolge mitunter herausragend gewesen, doch in der Summe den Fehlversuchen weit unterlegen, was zur letztendlichen erschütternden Feststellung nach knapp 29 Jahren an Lebenszeit führt. Ich bin im Jahre 1983 geboren worden und demnach mit Stand am 10.01.2018 als Datum der Veröffentlichung dieses Textes nun beinahe 35 Jahre, jedoch kann ich nicht nach bestem Gewissen zu urteilen die ersten 5-6 Jahre meines Lebens dabei einbeziehen da meine Erinnerungen zwar sehr weit jedoch nicht so klar bis in diese ersten Lebensjahre zurückreichen.

Meine persönliche Feststellung nach 29 Jahren des Versuch eine für alle tragbare Lösung des weiterhin respektvollen Zusammenleben zu finden ist gescheitert. Nicht gescheitert weil ich die Hoffnung aufgegeben habe, Hoffnung darauf das trotz aller Widrigkeiten und Rückschläge sowie einiger Erfolge die mitunter herausragend waren dennoch der Keim zur Veränderung gesät und lediglich nur noch mehr Zeit braucht zum wachsen sowie sich entfalten so das daraus eine prachtvolle Basis an Dialog entstehen kann für alle Beteiligten. Nicht gescheitert weil ich keine Liebe mehr für die betreffende Menschen mehr empfinde, das ich verklärt in meinem eigenen Selbstmitleid versinkend nicht mehr das Licht am Ende des Tunnel sehen kann.

Gescheitert, weil ich trotz oder wegen all der einseitigen Bemühungen keine Kraft mehr dafür habe und an diesem Punkt das Ende meiner Reserven absehen kann. Reserven bezogen auf die Psyche, welche für jene einschneidenden Erlebnisse wie nur das Leben selbige mit sich bringt aufbewahrt habe, in der Absicht das ich in der schwersten Momenten meines Lebens noch Licht in all der Dunkelheit sehen kann. Für den unausweichlichen Verlust durch Tod als ernsthaftesten jener „einschneidenden Erlebnisse im Leben“ im direkten Zusammenhang mit einem geliebten Menschen, so geschehen mit 1 Ur-Oma sowie 2 Opa und 2 Oma. Bevor ich als Kleinkind vor den erwähnten Erlebnissen wusste was Therapie ist und bedeutet, hatte ich schon eine Sache durch 1 dieser verstorbenen Verwandten auf sanfte Weise gelehrt bekommen.

Erkenne und sei dir bewusst darüber, das nur du für dich selbst verantwortlich bist sowie danach folgend für jene die dir am nächsten stehen.

Wer von diesen verstorbenen geliebten verwandten Menschen mir das einst mit auf den Weg gab, jene Antwort werde ich mit ins Grab nehmen. Genau so wie viele Menschen in meinem direkten wie indirekten Umfeld nicht dazu gewillt sind sich auf einen Dialog einzulassen, genau so wenig bin ich fortan dazu gewillt manch Informationen zu teilen.

Dritter Akt der (Selbst) Erkenntnis und Reaktion.

Genau so wie mir einst manch ein(e) Therapeut/in den Rat gab mit dem Ausprobieren des gelernten an fremden Menschen, so bekam ich damals mal eine Möglichkeit genannt jene Menschen zu bestrafen die ihre Augen und Ohren vor Veränderungen verschließen und dadurch mauern errichten. Strafe und Bestrafung war in meiner Kindheit ein beständiger Begleiter, aus dem einfachen Grund da ich auf der einen Seite dazu erzogen wurde eigenständig zu sein und auf der anderen Seite beim einfordern des gelernten dann zurecht gewiesen wurde da das immer zu irgendwie unpassend war.

Stumm bleiben, nichts sagen, das Gegenüber mit Schweigen strafen. Das war ein Ratschlag den ich zumindest damals nicht lange durchhalten konnte, denn als wissbegieriges Kind das verinnerlicht hatte „wer nicht fragt bleibt dumm“ konnte ich kaum lange genug den Mund halten um das als Strafe auch nur im Ansatz geltend zu machen. Eher war die Strafe für meine Eltern und Verwandtschaft wenn ich immer wieder nachfragte, da ich nicht verstand, entweder den Sinn des gesagten oder den Zusammenhang, was beständig dazu führte das ich getadelt wie bestraft wurde für das Fragen nach Erkenntnis. Das fand letztendlich sein ende darin das ich meine Eltern und Verwandtschaft versuchte nicht mehr mit meinen Fragen „zu belästigen“ um fortan die angestellten „Erzieherinnen“ im Kindergarten und später die „Lehrer“ in den Schulen mit meinem andauernden Fragen zu beschäftigen sowie nicht selten eben zu „belästigen“ damit.

Denn das war oft genug mein Eindruck den ich von meinen Eltern wie Verwandtschaft sowie anderweitigen mir vorstehenden Personen hatte im Zusammenhang mit dem Fragen auf der Suche nach Erkenntnis und dem fast immer wiederkehrenden Phänomen der Abweisung daraufhin. Belästigen kommt von Lästig sein und bezeichnet eine negativ geprägte Darstellung von Interaktion zwischen zwei Wesen, denn nicht nur Mensch mit Mensch ergeht das so. Nur sehr wenige damalige „Erzieherinnen“ und „Lehrer“ fanden die passende Lösung für das Problem in Form von mir als heranwachsendes Kind und später Jugendlichen, nämlich das aussagekräftige Erklären von Wörtern,Sätzen,Zusammenhängen. Diese paar wenigen Personen waren hilfreicher und vor allem lehrreicher als all die anderen vorherigen sowie nachfolgenden Menschen in der Hinsicht. Denn wenn mir damals jenen „hilfreichen und lehrreichen“ Personen eine Erklärung gaben, dann nicht auf der Basis das ich ganz unten stehe und sie als lehrende das Wissen vermittelnde Lehrperson über mir stehen, sondern ich und sie auf einer Ebene uns befanden.

Wenn mir Wissen auf einer wahrlich gleichberechtigten und darüber hinaus respektvollen Ebene vermittelt wurde, dann war das für mich vollkommen ausreichend und ich war bezogen auf das jeweilige Thema mit der ausführlichen Antwort vollends zufrieden. Wenn gleich auch ich so mitunter nur jeweils 1 sehr ausgeführte wie auch für mich anspruchsvoll zu verarbeitende Antwort erhielt und damit weitere Fragerunden für den Tag ausgeschlossen wurden, war dieses Vorgehen für mich und den erklärenden Menschen das Optimum.

Mutismus ist in gewisser Weise eine Form des Stumm bleiben, was ich gelernt habe durch zuhören von Berichten durch selbst Betroffene sowie manchen Fragerunden, ohne dabei irgendwelche Vorurteile zu befeuern sondern soweit wie möglich relativ unvoreingenommen an die Sachlage sich heran zu wagen um dann zu schauen was sich ergibt. Ich habe dabei gelernt das Mutismus lediglich nur ein weiterer Fachbegriff ist hinter dem sich eine Problematik innerhalb der sozialen Interaktion zwischen Menschen versteckt, damit scheinbar diese Thematik weiterhin so vage und mysteriös sowie unverstanden bleibt um damit beständig Kasse zu machen. Denn im Endeffekt ist Mutismus wie auch Depression, wie auch Hochsensibel nur eine gänzlich andere Form des Seins fern ab der Norm obgleich das bezüglich Depression ein durchaus streitbares Thema ist wie ich zugebe an dieser Stelle, da einst ein Chef Arzt zu mir meinte das Ärzte immer zu nur nach dem derzeitigen Irrtums Standard behandeln würden.

Konsequenz in letzter Instanz als ungewollte Strafe.

Konsequenz aus meinen gemachten Erfahrungen über die vergangenen Jahre ist zum eine gewesen, das durchaus nicht alles schlecht war und ist an Erlebnissen im Zusammenhang mit Eltern und Familie sowie Umfeld, jedoch die negativen Einflüsse sich in stetiger Überzahl befanden. Das ist wie schon oft beschrieben und an dieser Stelle noch mal eindringlich erwähnt, meine persönliche Erfahrung sowie Sicht der Dinge, da bisher nur für mich sehr suboptimal dazu und darüber diskutiert wurde mit Eltern und Familie. Über so etwas wird nicht oder nur seltenst und dann auch nur vage gesprochen in meinen Kreisen, weil so scheint es, der Wille zur Veränderung nicht als zwangsläufiger Bestandteil jener Beziehungen zwischen den Menschen gesehen wird.

Ich kann mir lediglich selbst vorwerfen, wenn danach gefragt würde, das ich nicht schon früher so dermaßen eindeutig aus der Haut gefahren bin. Mir der Kragen geplatzt ist. Ich rot gesehen habe. Der letzte Nerv mir riss um dabei das letzte bisschen Anstand mitzunehmen.

Konsequenz zum anderen aus den langjährigen Erfahrungen mit Eltern und Familie sowie Bekannte und Freunde ist, das ich aufgehört habe den Dialog zu suchen mit den betreffenden Menschen da sich durch „verbale Kommunikation“ ergo dem Reden nichts nachträglich verändert hat langfristig gesehen. Jeweils ganz zu Anfang eines solchen empfindlichen Dialog, denn das war selbiger immer, wurde durch diese Personen etwas von dem berühmt berüchtigten „Guten Willen“ gezeigt sowie ein paar Tage/Wochen mitunter auch Monate lang mal „durchgehalten“ in der eigenen Anwendung von gespieltem Willen zur Veränderung zum Wohle eines respektvollen Umgang miteinander. Langfristig hat sich nichts geändert an dem Kern von Problemen, weil die betreffenden Personen aus sämtlichen Kreisen nicht gewillt sind und waren sich daran entsprechend zu beteiligen in einem Dialog. Stattdessen wurden zuvor in Übereinkunft getroffene Regeln sowie Vereinbarungen gebrochen, meistens mit solch einer Scheinheiligkeit an Begründungen das jene Erwähnung selbiger an dieser Stelle den Rahmen dessen sprengen würden da daraus ein Text entstünde der seinerseits ganze BÄNDE füllte.

Stattdessen habe ich angefangen eine Rolle zu spielen, wie ein Schauspieler bei einem Theater, nur mit dem Unterschied das ich weder meine mir durch Andere zugedachte Rolle kannte noch eine Ahnung davon hatte wie und was ich dazu brauche um diese Maske zukünftig ansprechend authentisch für alle Beteiligten vorzuführen. Eine ansprechende Vorführung der Maske meines neuen Bild von mir für mein Publikum bestehend aus Eltern, Familie und Freunde sowie Bekannte, war ein essenzieller Bestandteil dieses Theaters da nur so ein Gelingen ohne viel Konflikte ermöglicht wurde. Anfänglich war meine Darbietung sehr stümperhaft und oft wurde das auch entsprechend ersichtlich sowie kommentiert oder auch sanktioniert durch mein Publikum, was mich jedoch nur darin bestärkte meine Energie weiter sowie genau zu fokussieren um aus den gemachten Fehlern zu lernen. Verbesserung der Qualität einer jenen Aufführung des immer gleichen Stück im selben Theater meines Lebens, das war fortan mein Ziel. Ich ging in dieser selbst gestellten Aufgabe mich zu optimieren in der Rolle als Schauspieler so gut auf, das ich erst kurz bevor es fast zu spät war an mit selbst mitbekam wie sehr ich dadurch mich selbst verlor.

Wieder im Konflikt mit mir selbst.

Somit stand ich dann in einem neuen Konflikt mit mir selbst, denn jenen anderen Konflikt der immer zu bestanden hatte im Bezug auf respektvollen Umgang miteinander mit meinen Kreisen, hatte ich oberflächlich betrachtet komplett durch das authentische tragen der Maske sowie spielen meiner zugedachten Rolle weites gehend ausgemerzt. Denn seit ich ganz bewusst ein Teil dieses Theaters war und mich dabei als Schauspieler verdingte der seine Rolle so optimal wie nur irgend möglich zu spielte, seit diesem Zeitpunk verschwand ein Großteil jener vorherigen Konflikte und Probleme im Zusammenhang mit dem sozialen Umgang womit ich bis dato solch extreme Schwierigkeiten hatte. Augenscheinlich waren alle Beteiligen damit vermeintlich sehr wohl zufrieden, bis auf mich, denn ich bemerkte mit jedem Jahr das seither verstrich wie immer mehr und mehr von dem Sein und Selbst wie ich bin durch dieses spielen der Rolle in diesem kruden Stück in diesem Theater langsam aber stetig verschwand. Zurück blieb eine Leere die kein Ende zu kennen schien, bis zu jenem Moment an dem die erste schwere Depression mich heimsuchte und mir das bis dahin unbekannte Ausmaß von Leere in mir zeigte sowie dem „Möglichen“ womit ich vermeintlich selbige Leere „füllen“ hätte können.

Ich widerstand dieser Versuchung, diese Leere in mir die nun wahrlich Grenzenlos schien, mit oberflächlichen Dingen zu füllen nur um mich dadurch dann wieder der Illusion hinzugeben fortan vollständig und somit ein vollwertiges Zahnrad im Getriebe des gut geschmierten Motor zu sein der weiterhin gut läuft. Ungefähr im Jahr meines 25 Geburtstag zum Ende der Mitte des Jahres hin traf ich dann die Entscheidung bei dieser Maskerade nicht mehr in der zumindest bisherigen Art und Weise teilzunehmen, obgleich erst mal nur im äußeren Kreis zwecks ausloten von Möglichkeiten. Also probte ich erneut den Aufstand in den äußeren Kreisen, fern ab des inneren Zirkel meines anspruchsvollem Publikums probierte ich aus was und vor allem wie jenes funktionierte an neuem obgleich alten Selbst das mehr mein „ich selbst Sein“ zum direkten Ausdruck brachte als wie dieses Schauspieler sein mit Maske im Theaterstück meines bisherigen Lebens.

Du hast dich bereits entschieden, nun musst du diese Entscheidung noch verstehen.

Quasi über Nacht kehrten fast vergessen Konflikte zurück auf das Licht jener Bühne des Theaterstück das ich weiterhin mit meiner Darbietung beehrte, immer darauf bedacht auch weiterhin meine Rolle ansprechend sowie vor allem möglichst natürlich wirkend meinem nach wie vor anspruchsvollem Publikum zu präsentieren. Nach dem ersten Jahr des neu entfachten Aufstandes von meiner Seite, der zwar bisher nur vage wahrnehmbar für den inneren Zirkel in Fahrt kam, fasste ich den Entschluss nun letztendlich doch wieder mich auf das zu besinnen was MIR wichtig ist in meinem Leben und mich dem Diktat durch Andere bezogen auf mein Leben zu entziehen, mit allen Reaktionen ergo Konsequenzen die diese Aktion mit sich bringen würde.

Auch wenn gleich ich für den Betrachter dieser kleinen Geschichte, gemessen an den Bänden des Gesamtbild, nur 1 Jahr darüber augenscheinlich nachdachte was in letzter konsequenten Instanz passieren könnte. So habe ich jedoch während der gesamte zweiten Hälfte in der ich bewusst in diesem Theaterstück mitspielte unentwegt darüber gegrübelt was und wie jene Konsequenzen langfristig aussehen könnten und das waren JAHRE des intensiven nachdenken und vorbereiten, nicht nur mit mir selbst sondern auch unter zur Hilfenahme von Therapeuten sowie Dritten die alle samt relativ gesehen total unbeteiligt waren was den Kern anging.

Irgendwann um das Jahr 2013 oder 2014 herum, das heißt dass ich den genauen Moment nicht mehr genau in Gänze wiedergeben kann, setzte ich das was ich vorher nur in den Randgebieten meiner Kreise ausprobiert hatte schlussendlich auch im Kern des inneren Zirkel meines Publikum ein. Die davon ausgehenden Auswirkungen wiederum entwickelte sich zu dem Schwelbrand an unausgesprochenen Dinge innerhalb des Unterholz von sozialen Interaktion zwischen den Menschen, was letztendlich am 25.12.2017 das Fass zu jener Eruption von mir führte und eine apokalyptisch anmutende Landschaft von tiefgehenden Narbengewebe an Beziehungen zurück lies um mal in der ansprechenden Bildsprache zu bleiben.

Verstehen der Entscheidung.

Ich kannte das Ausmaß des aufkommenden epischen Feuersturm, der letztendlich jene apokalyptisch anmutende Landschaf an Narbengewebe von Beziehungen zurücklassen würde und habe mich dennoch dafür entschieden diese Urgewalt anzurufen wie zu entfachen mit all dem was dadurch an Schmerz, Demütigung, Kränkung, Vor-den-Kopf-Stoßen, und anderen Dingen folgen würde. Sehend mit offenen Augen habe ich in das Chaos geblickt, nicht nur vage einen Blick in das aufkommende Unheil riskiert, sondern direkt und unmittelbar mich mit meiner ganzen möglichen Aufmerksamkeit dem gewidmet.

Die Frage nach dem Warum und wie ich das tat ist trotz jener 5.426 Wörter und 35.377 Zeichen relativ einfach erklärt, ich bin dem Ende meiner Kraft so nahe das ich Angst um mich selbst habe mich durch ein „weiter wie gehabt“ soweit zu verlieren das ich in ein paar Jahren dann die nächste Schlagzeile sein werde. Dann hätten doch alle was sie wollten, das Problem namens Stefan und der ewige Konflikt damit wäre ein für alle mal gelöst und das obendrein von selbst. DAS ist jener Teil von Depression aus mir, den ich gelegentlich vernehme wenn ich wieder ein mal solch eine „chronisch depressive Phase“ durchlebe da vorher zu viel passiert ist meistens durch den UNWILLEN von anderen Personen und ich bedingt durch die Depression dann abschalte was konstruktives sowie nachhaltiges Denken angeht.

Gewollt habe ich nichts von all dem, weder „chronisch Depressionen“ haben, noch „Hochsensibel“ eine Welt erleben zu müssen. Eben so wenig wollte ich, wenn ich denn mich erinnern könnte daran das ich die gefragt wurde, in eine Gesellschaft hinein geboren zu werden in der Menschen nicht sagen was sie meinen. Gibt noch weitere Ausführungen welche in die gleiche Richtung zielen und alle samt sehr passend den Kern wiedergeben würde, jedoch empfinde ich diese Formulierung als am wesentlich passendsten für eine prägnante Beschreibung.

DROHEN mit Worten in verbaler oder schriftlicher Form wie manche das mir schon vorgeworfen habe, das mache ich schon seit meiner Kindheit nicht mehr. Eine sehr anschauliche Darstellung von Fakten und Tatsachen, die sich so oder so ähnlich in Art und Weise ereignet haben oder ereignen könnten, einen möglichen Ausblick, eine Wahrscheinlichkeit bezüglich zukünftiger Entwicklung, das mache ich. Das wie ich das mache ist die Textform, denn jene eben so oft gepriesene „verbale Kommunikation“ hat bisher nicht in dem Maße für mich funktioniert mit den entsprechenden Personen wie von selbigen immer zu beständig gepredigt.

So relativ öffentlich wie die ganze Thematik mit der Problematik nun von mir bisher nur nach meinem Erleben, bedingt dadurch einseitig dargestellt wird, will ich so absolut. Denn anders mit dem „viel und oft erwähnten“ Reden hat das bisher für mich nicht in dem Maße funktioniert, lediglich nur für manch andere Beteiligten die sich ihre Welt sowie Sicht darauf weiterhin „schön reden“ konnte und im Endeffekt dadurch sich nichts verändert hat. Veränderung entsteht nicht durch die untätigen Menschen, sondern durch jene die Geschichte schreiben wollen. Ich will meine Geschichte des Leidens verändern, nicht länger das Opfer von Ereignissen und Menschen sein die mir immer zu zwar sagen „wie sehr selbige für mich da sind“ wenn ich denn Hilfe brauche wodurch sich letztendlich jedoch kaum etwas erwähnenswertes verändert hat.

Frustration, das ist mein Antrieb gewesen diesen sowie den vorherigen Text zu Schreiben wie auch anschließend zu veröffentlichen. Frustration darüber nichts ändern und somit bewegen zu können, nicht durch Reden das von allen immer zu als das Allheilmittel angepriesen wird. Nicht wahrgenommen zu werden, von jenen Menschen die immer zu behaupten doch so gut zu wissen was ich bin sowie will und überhaupt für mich gut ist. Nicht ein viel beschriebener Teil von etwas so schönen wie Familie zu sein, denn das erlebte deckt sich nicht mehr mit dem Bild das andere davon haben für einen selbst.

Gezwungen sein dazu sich nun mit diesem wie vorherigen Text sowie auch nachfolgenden Texten zu beschäftigen, eben weil das nun in einer relativen Öffentlichkeit von mir formuliert wird. Weil dadurch eine relative Öffentlichkeit geschaffen wird für ein Problem, das ich zu lösen mir anders nicht mehr im Stand sehe. Wie ein kleines Kind sich auf den Boden werfen und so lange zu Schreien bis das Problem sich auföst, hat für die beteiligten Personen genau so wenig langfristig funktioniert wie für mich. Genau aus dem Grund heraus, weil vom Reden nichts hängen blieb und umgesetzt wurde ist nun passiert was geschehen ist.

Jetzt wissen alle Beteiligten was in Mir vorging und vorgeht, nicht nur ein kleiner Teil von Menschen die alles für Sie unschöne mit meiner Person in Verbindung ausblenden.

Wie ich einst von manchen Personen dazu gezwungen wurde mich, Ansichten, Meinungen, Sichtweisen, Denken, Lebensweisen, Regeln, ohne Einwilligung unterzuordnen so zwinge ich diesen Personen nun auch etwas auf das selbige wahrscheinlich nicht wollen. Sich mit den Verfehlungen sowie den Auswirkungen dessen entsprechend auseinander zusetzen, sofern diese Personen zukünftig an einem respektvollem gemeinsamen Zusammenleben interessiert sind. Wenn dem so ist, dann entsteht hiermit das Grundgerüst für einen Neuanfang auf Augenhöhe und fern ab jeglicher angeblicher Unterschiede in Alter die Menschen trennen sollen.

Ist dem nicht so, dann ist das hier ebenfalls ein Grundgerüst. Für eine sich stetig weiter verfestigende Narbe die immer zu offen und nie heilen wird, so lange nicht die andere Seite so etwas wie „ehrlich gemeinte Vergebung“ vorbringt und endlich mal nicht nur so unausgesprochen sondern direkt „von Herzen um Entschuldigung“ fragt um verständlich zu machen das Emotionen und zeigen selbiger kein Akt von Schwäche ist.

Vergebung.

Vergebung ist etwas sehr Christliches und so wie ich einst das lernte, hat Gott so den du daran glaubst, den Menschen schon vergeben. Wenn du als Mensch einem anderen Menschen nicht vergeben kannst, dann bitte selber um Vergebung und bete für jene denen du nicht vergeben kannst.

Ich bin Atheist und dennoch bete ich für jene Menschen denen ich nicht vergeben kann, für das Jetzt, für den Moment, denn die Verletzung ist zu tiefgehend. Den ersten Schritt habe ich schon gemacht, jetzt stehe ich da mit offen ausgestreckter Hand warte ich auf die Hand jener anderen Menschen um Vergebung zu erfahren wie zu geben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.