Wenn das Werkzeug nicht das Problem ist, sondern der Mensch.

WordPress ist gar nicht das Problem, sondern ich selbst mit meinem Anspruch und Gewohnheiten an das Bloggen erschaffe sozusagen erst die Problematik die mich vom bloggen abhält. Diese feine Erkenntnis erlangt zu haben ist der erste Schritt auf dem weg zur Besserung, wobei daraus zu lernen der wohl mit am schwierigste Schritt für mich sein wird.

Was also mache ich aus dieser Erkenntnis in Form von lehrreicher Veränderungen und wie setzte ich selbige so um das ich nicht wieder in die bekannten Fallen tappen tue?!

Reflektion und Analysen.

Am wohl hilfreichsten wäre es erst mal herauszufinden sowie zu analysieren, was das für Gewohnheiten bei mir sind die mich am Bloggen hindern und wo diese liegen. Also ob jene Probleme eher Gedanklicher Natur sind, ergo die Psyche betreffen oder mehr in dem Bereich der Arbeitsumgebung ihren Ursprung haben.

Reflektion ist zwar schon seit Jahren ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens, dennoch vergesse ich mitunter dessen Bedeutung für mich gerne mal unbeabsichtigt nur um dann nach der erneuten Erinnerung noch genauer darauf zu schauen.

Einer von vielen…

Zumindest ein Anspruch von Vielen beim bloggen bezogen auf die Gestaltung eines Beitrags, wird im Zusammenhang mit diesem Beitrag dann doch schon mehr als deutlich. Einen vagen Ansatz von Perfektionismus bemerke ich während des erstellen des Textes immer mal wieder, in Form des Umbau einzelner Wörter und manchmal aus Sätze nur um nach ein paar weiteren Zeilen erneut an jener Stelle im Text etwas zu verändern.

Gelegentlich entstehen dadurch wahre Abstraktionen an Text, deren Verständnis sich mir dann auch selbst entzieht nachdem ich zum X mal daran herum gebastelt habe womit letztendlich nur noch das entweder teilweise oder komplette löschen als Lösung übrig bleibt. Überboten wird dieser Umstand nur noch durch eine schlechte Angewohnheit bezüglich dem Satzbau im eigentlichen Sinne, denn irgendwie hat sich über die Jahre hinweg ein krudes Verständnis dafür bei mir eingeschlichen.

Ein groß geschriebenes Wort am Anfang eines Satzes, direk gefolgt von einem weiteren groß geschriebenen Wort ist seither etwas bei dem sich mir fast schon die Nackenhaare aufstellen. Dabei ist mir rationale vollkommen bewusst, das diese Art und Weise von Satzbau vollkommen in Ordnung geht sowie gleichermaßen legitim beim Schreiben ist.

Zukünftiges.

Diese eben genannten 2 Beispiele veranschaulichen meiner Meinung nach mit am besten, was mich noch umtreibt und mitunter hindert am Bloggen wie ich es einst tat. Das konsequente aufspüren sowie auflösen jener fatalen Verhaltensweisen, wird ein wesentlicher Bestandteil dieses Blog in form von zukünftigen weiteren Beiträgen zu dieser Thematik sein. 😉

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