Hoch-Sensibel sein ist anstrengend für mich!

Ich sollte nicht schreiben, wenn ich emotional „geladen“ bin obgleich das manchmal der mitunter beste Antrieb sein kann um Texte fertig zu bekommen die mir schon lange im Kopf herum schwirren und die ich bedingt durch etwas „Unwillen“ vor mir her schiebe. Zum Beispiel der heutige Tag, 1 Tag nach heilig Abend, dem Fest der Liebe wie das immer zu so schön von ALLEN beständig betitel wird mit diesem Gehabe und Glitzern in den Augen dabei während die Worte aus den Mündern sprudeln.

Sozusagen eine Einleitung…

WEIHNACHTEN finde ich total scheiße in der heutigen Form, weil fast nur noch bestehend aus Kommerz. immer zu nur noch KAUFEN und KAUFEN und vor allem Konsumieren. Eine wahrlich schöne Bescherung dieser Kommerz. Dann am heiligsten aller Tage der Ehrung jener neuen Götze namens Kommerz die den einstigen „Geist der Weihnacht“ mittlerweile scheinbar komplett verdrängt hat, sollen Alle immer zu fröhlich und Himmelhoch jauchzend sein und sich lieb haben und knuddeln und alles ist Friede-Freude-Eierkuchen, oder wie der Spruch geht. ZUM KOTZEN, da wird mir jedes mal aufs neue schlecht. Atheist bin ich schon seit mir einst die Konfirmation aufgezwungen wurde, weil ich Religion verabscheue da in dessen Namen mehr gemordet wurde als in allen bisherigen bekannten Kriegen auf der Welt zusammen. Dann noch dieses vollkommen verkorkste Fest feiern, dessen ursprünglicher Sinn bis zur Unkenntlichkeit verdreht wurde. NEIN, DANKE, kein Interesse bei ALLER LIEBE!

Dennoch nehme ich teil am alljährlichen Zusammenkommen während der Feiertage, weil das scheinbar jene wenigen Tage sind an denen kaum einer drum herum kommt sich davor zu drücken den Rest der mitunter hoch beschworenen Familie zu sehen. Brot und Spiele, damit die Stimmung nicht kippt so wie dieses mal wieder. Am besten garniert mit ordentlich Alkohol im Glas oder Tee oder sonst wo drin, Hauptsache sich nicht beschäftigen müssen mit dem Kern der Ursachen und nur weiterhin die Symptome sozusagen lindern.

Ätzend finde ich das, jedes Jahr aufs neue, jedoch werde ich nie gefragt und nur um dem Anstand zu folgen weiterhin eingeladen. Mich wundert das gar nicht mehr das mitunter an manchen Familientreffen in der Vergangenheit dann so viel krasse Spannung in der Luft lag, das sich selbige dadurch das Ventil suchte das manche über Andere zum teil derbe Witze rissen auf einem Niveau das jene „Bedeuteten“ dann nicht verstanden weil entweder zu Alt oder nicht Intelligent genug dafür oder wie auch immer. Tuscheln, hinter dem Rücken reden, Lästern, egal wie bezeichnet ist im Kern die gleiche Aussage und wird so selbstverständlich praktiziert sowie scheinbar akzeptiert das kaum ein Wort dazu und darüber verloren wird. Frei nach dem Motto, was in der Familie passiert das bleibt auch in der Familie und genau deswegen sowie wegen der Moral nenne ich explizit keinerlei an Namen und begnüge mich weiterhin mit „Menschen aus meinen Kreisen“ oder in der Art.
Das mal am Rande dazu, obgleich nun schon mitunter ersichtlich wird das „etwas wütend“ genau so unpassend wie „frohes Fest“ in dem Zusammenhang ist!

Einleitung zur Einstimmung sozusagen.

Wie im Titel dieses Beitrag schon beschrieben, handelt der nachfolgende Text vom „hoch-sensibel“ sein und dem leben oder dem Versuch des Leben damit. Alles an Zeilen bis zu diesem Punkt ist die auszusagen Einleitung jener Einstimmung an Atmosphäre auf Basis dessen all die nachfolgenden Zeilen des vermeintlichen „Rundumschlages“ entstanden sind.

Als erstes weil das ist wichtig, diese Art des Seins ist rein Psychisch bedingt und NICHT offensichtlich von Physischer Art und Weise. Also anders als ein gebrochenes/verletztes Körperteil das faktisch jeder sofort versteht, ohne groß zu überlegen was oder wie es dazu kam. Psychisch sieht das schon in Gänze anders aus, leider für einen Großteil der Bevölkerung und in meinem Fall fast vollständig in allen meinen Kreisen. Damit meine ich, Bekannte und Freunde sowie Familie wenn ich von „meine(n) Kreise“ spreche.

Eben jene letzte Gruppe, die Familie ist der sozusagen Auslöser für mich gewesen diesen Text der mir nun schon so lange im Hirn herum spuckt, endlich mal fertig zu schreiben damit explizit jener Kreis von Menschen diesen Text immer und immer wieder sich hernehmen kann zum nachlesen. Nur um das mal zu Anfang klar zu stellen an dieser Stelle, ich habe mit dem fertig stellen des Textes nicht weiter gemacht weil ich keine Lust dazu hatte, sondern weil ich bisher der Ansicht war das dass Schreiben jenes Textes etwas aus der Vergangenheit ist das ich in der Form nicht mehr in meinem Leben brauche. Wohl derbe getäuscht!
Denn in den vergangenen 10 Jahren habe ich relativ häufig Menschen aus meinen Kreisen auf Artikel von mir gelotst, weil ich anders mir nicht mehr zu helfen wusste im Bezug auf die Kommunikation mit diesen Menschen.

Mir tut und tat das weh, sehr weh, in der Seele weh, das jene Menschen so eine wahnsinnige Ignoranz an den Tag legten/legen sobald Thematiken bezüglich meiner Person aufkamen. Doch so bald die Themen in ihre Richtungen gingen, da war auf ein mal reges Interesse vorhanden von allen Beteiligten, bis auch mich. Ich wurde nicht gehört, nicht gesehen, nicht verstanden, nicht akzeptiert und nur wieder ein weiteres mal mit den so oft gehörten Worten „ja ja ja, das haben wir jetzt schon (zum X mal) besprochen, irgendwann ist mal gut“ oder so in der Art abgespeist bis zum nächsten Zusammentreffen. Weil das Menschen sind die ich sehr mag, sehr schätze, mitunter auch sehr liebe, habe ich das immer zu weiter über die Jahre probiert und versucht sowie andere Wege der Kommunikation ausprobiert. Ohne nennenswerten Erfolg dabei, bis auf die immer wiederkehrenden gleichen Aussagen und falschen Behauptungen bezüglich meiner Person und vor allem dem „besser-wissen-tun-weil-schon-X-Jahre-Älter-sein“ bekam ich oft zu hören.

Hätte ich irgendeinen schlimme offensichtliche Verletzung meines Körpers, kein Zweifel würde bestehen wie dann der Umgang wäre. Dem ist aber nicht so, denn meine „Erkrankung, mein LEIDEN“ ist nur in meinem Kopf und macht mein Leben mitunter ZUR SCHEIß HÖLLE AUF ERDEN was die Psyche angeht! Genau das, begreifen nur viele Menschen nicht, oder wollen das nicht begreifen, weil etwas verstehen wollen das bisher unbekannt war nämlich Aktivität und den Einsatz von Kraft dafür bedeutet und allem Anschein nach ist eine bestimmte Gruppe von Menschen dazu nicht mehr in der Lage oder nicht mehr gewillt dazu. Ganz gleich was der Grund dafür auch immer sein mag, für mich ist Fakt das diese Gruppe von Menschen die größte Aufwendung von Kraft bedeuten da ich immer jene Aufwenden muss um gesehen, gehört,verstanden,akzeptiert zu werden. So ziemlich jedes Zusammentreffen ist davon geprägt gewesen bisher, bis auf wenige Ausnahmen.

Schlaganfall mit 31 warf mich komplett aus der Bahn!

Mitte des Jahres 2013 erlitt ich 1 Tag vor Ostern einen Schlafanfall, da war ich 31 Jahre. Offensichtlich, so denken scheinbar alle samt, ist mir nichts an Beschwerden davon zurück geblieben. DEM ist nicht so, nur wissen tut das kaum wer! Bisher habe ich kaum darüber gesprochen oder geschrieben, bis jetzt mal wieder und wahrlich seltenst mit der Familie darüber geredet. Weil scheinbar und das ist meine Wahrnehmung, kaum einen das so recht Interessiert denn ansonsten wären die Menschen von sich aus auf mich zukommen. Wissen tun alle das, Bekannte, Freunde und Familie, darüber mit mir sprechen tat selten mal jemand und wenn dann nur so beiläufig. Wobei sich dann gerne darüber beschwert wird, das ich kaum mich mitteilen würde wenn „Sie – als Mitglieder der Familie“ mal Interesse äußern würden. IRONIE?!

Einzig von meiner Freundin, die ich grade mal frisch ein paar Monate damals kannte kam so etwas wie „Hilfe“ im Sinne von beständigen Nachfragen was mit mir ist und wie es mir damit geht. Sie war auch die 1 Person die ich um 4 Uhr in der Nacht anrief, obwohl sie 160 Kilometer von mir entfernt war zu dem Zeitpunkt und meine nächsten Verwandten nur quasi Minuten. DAS zeigt doch schon eine Menge bezüglich des so genannten Verhältnis innerhalb der so genannten Familie, was wahrlich schade und traurig ist das dem so ist. Zwar war mein Vater derjenige, mit dem ich zum Krankenhaus fuhr am selben Tag, doch letztendlich war das nur die Konsequenz. Schlecht reden oder machen will ich nicht das was mir Vater an Hilfe damit gab und ich weiß schon so lange wie ich Lebe das mein Vater seine ganz eigenen Probleme mit Emotionen und dem zeigen selbiger hat, mir ist das bewusst und noch so vieles mehr. Ich bin dankbar dafür einen Vater zu haben, sowie eine Mutter, auch wenn gleich der Kontakt zu letzterem Menschen nicht mehr aufrecht erhalten wird.

Dankbar auch dafür, eine so große Familie zu haben. Nur das mit dem „dankbar zu sein dafür“ das reicht nicht mehr aus!

Ärzte frage ich bezüglich des Vorfall mit dem Schlaganfall kaum noch, denn jeder erzählt mir was anderes denn angeblich ist mit 31 Jahren ein Schlafanfall faktisch unmöglich im Denken mancher so genannter Ärzte die von sich behaupten so Weltoffen zu sein. Der große Knüller sind jedoch jene Neurologischen Ärzte die mir dann bei den Folgeterminen erzählen wollen, das dass gar kein Schlafanfall war sondern irgendwas anderes und das die Symptome die ich damals vernahm überhaupt nicht dazu passen würde obwohl beim 1 und 2 Termin noch jeder davon überzeugt war das dass damals ein Schlaganfall war. Genau so wie jene Ärzte in der Notaufnahme, die damals mir weis machen wollten das alles nur Einbildung ergo psychisch ist, nachdem ich irgendwann im Verlauf der Anamnese dann gesagt hatte das ich „Chronische Depressionen“ habe!
DARAUF kann ich gerne verzichten, denn da komme ich selbst weiter mit dem Wissen über meinen eigenen Körper den ich schon seit 1983 habe als irgendwelche Menschen die behaupten Ärzte zu sein und mich grade mal ein paar Minuten/Stunden gesehen haben.

Mich hat dieses „Erlebnis“ nachträglich sowie langfristig verändert und zwar auf eine Weise die ich immer noch nicht vollends erfassen kann. Was mein Empfinden damit sowie dazu angeht, ist das wohl die Antwort mit der größten Aussagekraft. Helfen damit klar zu kommen, das wäre etwas gewesen worauf ich gewartet habe an Hilfe von jenen Menschen die mir nahe standen. Kaum etwas an „Hilfe“ dazu kam von diesen Menschen, nur Gerede über Gerede dazu was „ihrer Sicht der Dinge“ dazu wäre mit dem Tenor das jene Sichtweise viel besser passend wäre/ist als mein eigenes Empfinden. Das ich „Hoch-Sensibel“ bin interessierte dabei niemanden, das ich davon mehr abbekomme und mich das mehr „verfolgt“ als andere Menschen die nicht so sind wie ich, keine Spur. Ignoranz, Intoleranz, keine Ahnung was dafür der passende Ausdruck ist und Unverständnis trifft es nicht denn das würde implizieren das der Wille zumindest im Ansatz bestehen würde sich ein Bild von der Lage machen zu wollen.

Was beschwerst du dich denn überhaupt, bist doch selbst schuld!

Mitunter habe ich den Eindruck und vor allem das Empfinden das jene Menschen in meinem Umfeld in irgendeiner Form genervt sind von mir oder durch mein Verhalten und selbst wenn dem nicht so ist, wird mir das eh als letzter zu verstehen gegeben.
Als ich damals von Harz 4 in die Sozial-Hilfe und später dann in die „unbefristete“ Grundsicherung verlegt wurde aufgrund der unbefristeten Frührente, da passierte ein ähnliches Verhalten. Ich war abgeschrieben für das System, was mich bis dato dahingehend sozusagen gequält hatte durch Maßnahmen und Vermittlungs-Versuche wodurch meine Erkrankung nur noch nachweislich durch Atteste sowie Gutachten schlimmer wurde in dessen Ausprägungen. Abgeschrieben wurde ich damals in gewisser Weise auch dann von manchen Menschen, teilweise offensichtlich und weniger direkt, dennoch abgeschrieben. Als den viel beschworenen „sozialen-Abstieg“ bezeichne ich das extra nicht, denn ich kann nirgendwo absteigen wo ich nie ein Teil von war.

Genug ist Genug!

Ich kann schlicht nicht mehr der sein, der immer wieder zurück steckt, der JA und AMEN sagt und alles schluckt was mir immer zu verbal an den Kopf geworfen wird. Nur weil ich Männlich und ein vermeintlicher Riese mit 207 Zentimetern an Körpergröße bin, heißt das noch lange nicht das ich auch wie ein sprichwörtlicher Fels in der Brandung im Lebe stehe. Mit beiden Beinen fest im Leben stehen, was für ein nichts sagende umgangssprachliche beschissene Beschreibung.

JETZT mit diesen Zeilen ist das Maß voll, ich kann und will das nicht mehr so weiter tragen in der Art und Weise wie das bisher immer wieder verläuft. Darum schreibe ich diese Zeilen, die JEDER lesen kann, auch jene Menschen die absolut nichts mit mir oder der Situation zu tun haben. Mich weder direkt noch entfernt kennen. Ich publiziere diesen Text öffentlich auf meiner Webseite, die kein BLOG ist, aus dem einen Grund damit Jeder der das liest versuchen kann daraus zu lernen, versuchen kann die Zeichen zu erkennen, bei den Menschen um ihn herum.

ICH will nämlich NICHT irgendwann in ein paar Jahren die nächste Schlagzeile sein, wo DANN alle trauernd sowie Unverständlich die Frage nach dem WARUM stellen! SCHEIßE, die Tränen fließen bei diesen Zeilen wie ein Wasserfall und zudem spüre ich Schmerzen in der Seele sowie die Psychosomatik passend dazu, weil all die Hilflosigkeit nicht gesehen oder gehört wird von den Menschen in meinem Leben die das am meisten Betrifft. DAS TUT WEH und ist grausamer als manch körperlicher Schmerz! Damit es nicht später heißt, warum ich nichts gesagt habe, darum schreibe ich diese Zeilen. Natürlich würde ich gerne einen anderen Weg nehmen, den der Aussprache und Kommunikation mit jenen Menschen die das Betrifft. Doch genau das funktioniert nicht und deshalb wähle ich diesen Weg in schriftlicher Form. Gesprochen sind Worte wie Schall und Rauch, heißt es mitunter. Demnach sind Worte auf (digitalen)Papier etwas das Bestand hat!

Drohen mit dem vermeintlichen „Unheil“ das passieren könnte, wenn X nicht mit Y zusammengeht und Z außen vor gelassen wird, das brauche ich nicht. Dieses so genannte „still um Hilfe schreien“ von jenen Menschen die davon labern sich umzubringen, doch im Grunde gerettet werden wollen und deswegen immer zu so Szenen machen, das ist nichts für mich. Hätte ich den Entschluss gefasst mir das Leben zu nehmen, dann hätte ich das schon längst getan ohne davon irgendeinem zu erzählen denn dadurch würde ich lediglich Gefahr laufen das jener „Mitwisser“ das ganze Vorhaben durch seine Reaktionen vereitelt. Ich finde das Leben, mein Leben nur sehr extrem anstrengend, NICHT müde dessen bin ich. Kraftlos und müde sind zwei verschiedene Begriffe die zwei unterschiedliche Zustände beschreiben und genau so wenig miteinander zu tun haben wie Äpfel und Birnen.

Bewusstsein ist anstrengend.

So zu sein wie ich ist ANSTRENGEND und die einzige Erholung davon ist wenn ich schlafe oder anderweitig nicht bei Bewusstsein bin. 24 Stunden am Tag, ist mein Leben davon geprägt „hoch-sensibel“ zu sein. Mal eben etwas ausblenden an Geräuschen oder Gefühlen oder von fremden Emotionen auch Empathie genannt, das kann ich nicht bewusst. Das macht mein Körper nur automatisch als Selbstschutz damit ich nicht permanent überlastet bin und die Konsequenz daraus wiederum ist das ich beständig nachfragen muss bei den Menschen die mir was bedeuten was diese wiederum dann nervt.

Wie geht es dir, was machst du, warum machst du das wie du das machst, was fühlst du, was empfindest du, wie geht es dir damit, was bedeutet das für dich, und so weiter. Meistens findet das zumindest meine Partnerin sehr schön, da für sie das mit „Sehr Aufmerksam“ übersetzt und das somit als positiv empfindet. Frauen finden so was doch total toll, heißt das immer zu. Doch auch das hat Grenzen, denn mitunter nervt sie das auch manchmal, was zwar selten vorkommt jedoch passiert.

Ich empfange all diese Empfindungen immer zu mit sozusagen 99,99% an Sendeleistung (weil 100% von etwas ist eine Illusion) und genau weil ich immer zu auf Empfang bis zum Anschlag bin, bekomme ich letztendlich NICHTS mehr mit weil ALLES davon gleich LAUT ist. Audio-Visuell, alles hat die gleiche Lautstärke bildlich gesprochen. DAS IST ANSTRENGEND und zudem sehr ermüdend, das wiederum führt dazu das ich meine Kraft und Aufmerksamkeit pro Tag mir sehr bewusst einteilen muss um damit durch den Tag und die Woche zu kommen. Kalkulieren ist das Zauberwort dabei! Das wiederum führt dazu das ich bestimmte „Ritual“ mit der Zeit entwickelt habe von denen ich nur bedingt Ausnahmen machen kann, wodurch so etwas wie „Spontanität“ fast ausgeschlossen wird. Toll finde ich das nicht, nur anders ist mein Leben kaum möglich.

Wenn ich einen Schalter hätte oder finden könnte an mir oder in meinem Kopf, den ich drücken könnte wann immer mir danach ist und wodurch dann jener bisher nicht vorhandenen „Filter“ in meinem Kopf aktiviert/deaktiviert wird, würde ich diesen Knopf sofort betätigen und so hart eindrücken das nie wieder eine Wiederherstellung davon möglich ist.

Natürlich könnte ich X-Tabletten ausprobieren und dann mich damit entsprechend „einstellen“ sowie fortan damit leben nur die Krux an dieser Vorgehensweise ist das so ziemlich jedes Medikament auch Nebenwirkungen hat die sich dann in der Summe multiplizieren oder gegenseitig in Wechselwirkung treten und bedingt dadurch ich weitere Tabletten schlucken muss. Teufelskreis beschreibt das Ergebnis am besten, finde ich! In den vergangenen Jahren (Jahrzehnt) habe ich so einiges an Tabletten ausprobiert und das meiste „Zeug“ davon hat mir nicht geholfen sowie mitunter manche Symptome nur schlimmer gemacht. Autismus und Hoch-Sensibel, beide haben das gleiche Problem mit Medikamenten und der Grad zwischen beiden Formen des Sein ist sehr schmal sowie mitunter selbst für so genannte Experten schwer zu erkennen. Wenn du jedoch weißt das Autisten keinen „Smalltalk“ machen, dann ist die Unterscheidung der beiden Formen zumindest Ansatzweise etwas einfacher geworden.
Johanniskraut, als Medikament namens JARSIN 300mg oder JARSIN RX 300mg hilft mir zeitweise sehr gut. Allerdings nur dann wenn ich depressive Phasen habe, außerhalb dessen entstehen dadurch „interessante Ausprägungen“ was meine Persönlichkeit angeht um das mal bescheiden zu formulieren.

Anti-Hörgerät oder wie heißt das dann?

Wenn ich schwer hörig werden sollte im Alter, dann kann ich mittels eines Hörgerät dem entgegen wirken und zumindest durch dessen Einsatz wieder teilweise am Leben sozial partizipieren. Höre ich hingegen zu gut, gleichzusetzen wie oben beschrieben mit zu viel, dann wird das nicht als „krankhaft“ sondern als „Vorteilhaft“ wahrgenommen von einem Großteil an Menschen. Lediglich der Punkt mit der eigenen Vorstellungskraft bezüglich dieses vermeintlichen Vorteils wird dabei gerne ausgeblendet, weil wozu sich etwas vorstellen was eh nur positiv sein kann?! IRONIE.

Also bleibt mir nur als Lösung um das „zu viel hören“ etwas zu dämpfen was auf die Ohren zu setzten was die Lautstärke nachträglich sowie beständig reduziert und zwar in einem Maße das ich manuell noch nachjustieren kann bei Bedarf. Kopfhörer und zwar jene die auf die Ohren anstatt in selbige kommen, taugen für meine Zwecke sehr gut bisher. Wofür diese gut sichtbaren Kopfhörer nicht taugen ist die soziale Verträglichkeit was wiederum durch Vorurteile und Ignoranz begründet ist. Denn vermeintlich kann jemand der Kopfhörer trägt einen anderen nicht oder nur noch teilweise wahrnehmen, so allem Anschein nach das Denken vieler Menschen. Denken in Schubladen ist so ein hässliches Merkmale dieser Gesellschaft geworden, das mich mitunter nur noch stumm zurück bleiben lässt diesbezüglich. TRAURIG!

Genau diese Kopfhörer waren in der Vergangenheit immer wieder ein sprichwörtlicher Stein des Anstoßes gewesen, für Fremde, Bekannte, Freunde, Familie und das obwohl ich mehrfach in sachlichem wie ruhigen Ton erklärt habe WIESO und WARUM und WOFÜR und WESHALB überhaupt ich jene Kopfhörer trage sowie mitunter nicht absetzte oder gar wieder aufsetzte während einer Unterhaltung. Wirklich verstanden haben das nur 2 Menschen bisher von all jenen Menschen aus meinen Kreisen, was wahrlich ein trauriges Ergebnis darstellt.

Stein des Anstoßes.

Der erste Feiertag nach Heilig Abend ist meistens der Tag an dem das so genannte „Reste Essen“ dann stattfindet, also versucht wird all jene Reste des Vortages vom großen Schmaus doch noch irgendwie zu essen anstatt die teuer erkaufte Zubereitung in den (Bio)Müll zu werfen. Schon am Vortag, ergo dem eigentlichen Tag der Weihnachten dem 24.12. eines Jahres war der vermeintliche Stein des Anstoßes erneut meine Kopfhörer und das tragen selbiger. Ins rollen bringen des Steines brachte die Bemerkung eines Familienteil gleich zu Anfang am frühen Abend, nachdem aufhängen der Jacke, das ich diese Kopfhörer „doch wohl jetzt mal abnehmen könnte und beim Essen nicht brauchen würde“ garniert mit entsprechender Gestik und Mimik sowie der ablehnenden Körperhaltung mit verschränkten Armen. Informationen, die ich mitbekomme und sehe immer zu, die ich jedoch nicht sehen will, weil zu viel. Abstellen, keine Möglichkeit, also ertragen. Juch-hu! 🙁

Jeder der Anwesenden wusste, das ich vorher 1 ½ Wochen bei einem Umzug geholfen sowie den Keller-Anbau dort nachträglich noch mit ausgebaut im Sinne von Verschalung und Dämmung gemacht habe, was also schon knapp 10 Tage an PUREM STRESS für mich bedeutet hatte. Genau so waren alle darüber im Bilde das ich während dieser für mich arg stressigen Zeit 2-3 mal zu einem Valium-Präparat greifen musste um nicht umzukippen sowie meine Nerven zu beruhigen. Denn egal ob ich die anwesenden Menschen beim Umzug mag oder nicht, mein Gehirn macht da keinen Unterschied und folglich ist das alles samt Stress für mich, für jeden Tag den das andauert. Nervlich war ich ziemlich „dünn-häutig“ unterwegs, was auch allen bekannt war da ich sowie meine Partnerin das mehrfach erwähnt hatten am Vortag sowie auf Nachfrage betont wurde. Bescheid gewusst über meinen Zustand hat somit jede anwesenden Person an diesem Tag sowie auch am nachfolgenden Tag beim essen der Reste sowie dem eskalieren der Situation.

Obwohl ich am 24.12.2017 also schon so arg fertig war von der Psyche her bin ich mit meiner Partnerin erschienen, obwohl mir das laute Gerede sehr zu schaffen machte und ich bedingt dadurch auch angestrengt sowie mitunter lauter redete, blieb ich vor Ort und setzte mich dem aus. Obwohl ich selbst beim Essen keine Ruhe fand weil immer zu weiter laut geredet wurde und teilweise derbe laut weil jeder den anderen versuchte zu übertönen, blieben die Kopfhörer nur in Sichtweite. Als dann nachdem Essen die Spiele ausgepackt wurden und dabei die Lautstärke nicht abnahm, behielt ich dennoch die Kopfhörer nur in Reichweite. Ich hätte jederzeit die Kopfhörer aufsetzten können an dem Tag, mich dann jedoch damit konfrontiert gesehen das durch diese Aktion (wie am Tag danach passiert) dann jene „ignoranten Reaktionen“ darauf folgen würden.

JEDER DER ANWESENDEN WUSSTE WIE MEIN ZUSTAND IST UND WAS DARAUS ABZULEITEN IST IN FOLGE VON MEHR STRESS DURCH LAUTSTÄRKE.
Anstatt auf mich mal Rücksicht zu nehmen wurde meine „Bitten nach etwas leiseren Tönen“ nur mit kruden Kommentaren abgetan. Ich soll mich nicht so anstellen, nicht so tun, nicht Bla Bla Bla. ICH KANN DAS NICHT MEHR HÖREN, IHR **************************************!

Wäre ich ein Säugling gewesen oder hätte Down-Syndrom oder irgendwas anderes das offensichtlich wäre, dann wäre das überhaupt gar keine Frage gewesen mal den Ton dauerhaft etwas zu senken. Sich bemerkbar machen, etwas sagen, eine Bitte aussprechen, wird alles nicht wahrgenommen. Genau darüber wird sich immer nur beschwert das ich entweder mich nicht mitteilen würde oder das wenn ich das dann tue, das auch wieder nicht passend wäre für den Moment. JA WANN VERDAMMT NOCH MAL PASST ES EUCH DENN? WENN ICH AM BODEN LIEGE UND NICHT MEHR KANN ODER WENN ICH EINEN SO GEILE PANIKATTACKE WIE ENDE 2016 HABE UND NUR NOCH FLÜCHTEN KANN? IST ES DAS WAS IHR WOLLT, IST DAS JENER MOMENT WENN EUCH DAS PASST?

Implodiert oder explodiert, such dir aus was besser passt.

Also passierte am Tag des Reste Essen dann was passieren musste, als Reaktion auf die Behauptung das ich schlechte Laune hätte und zwar schon seit dem Tag vorher, riss mir auch noch der letzte Nerv welcher das bisschen Anstand noch zusammen hielt. Natürlich spürte ich während diese so falsche wie unwahre Behauptung ausgesprochen wurde, das anbahnen des Impuls welcher letztendlich dazu führte das ich mal so richtig derbe laut wurde. Valium-Präparat war quasi in der Hosentasche in direkter Reichweite, ich hätte auch einfach Musik in den Kopfhörern aufdrehen oder schlicht das Zimmer wechseln können. Jedoch habe ich alle dortigen Beteiligen angeschrien, noch lauter gebrüllt wenn sie mir ins Wort fallen wollten mit irgendeiner fadenscheiniger Begründung weil ihnen meine Reaktion nicht passte. DAS WAR DER MOMENT an dem alle samt nur da saßen, ins Leere starrend und sich die Standpauke anhörten, ertrugen, erlitten, was aus mir an Worten heraus donnerte. KEINE BLÖDEN KOMMENTARE ODER WEISHEITEN, nur zuhören und am Ende sich der Gewissheit gegenüber stehend sehen das jener einst so schön begonnener Tag nun ein jähes mal wieder bitteres Ende fand für manch Anwesenden.

ICH HABE DARAUF KEINE LUST, ABSOLUT NICHT. NUR SCHEINBAR FUNKTIONIERT DAS NICHT MEHR ANDERS IN DIESER SO GENANNTEN FAMILIE, ALLEM ANSCHEIN NACH FÜR MICH ZUMINDEST NICHT MEHR UND DAS IST UNENDLICH TRAURIG.

Ein lachendes und ein weinendes Auge, so heißt jener Spruch. Jedoch ist das bei mir ein wütendes und ein trauriges Auge. Immer wieder, bei jedem Zusammentreffen von Familie. Immer zu ist irgendwas in der Luft, steht der unsichtbare Elefant im Raum und wenn drauf angesprochen, wird sich gewunden oder geleugnet oder schön geredet das die Balken sich biegen. Mir ist das durchaus bewusst das meine Art immer zu so direkt zu sein nicht immer gut ankommt, ich bekomme alle Emotionen darauf von meinem Gegenüber immer in voller Bandbreite mit, ob ich das will oder nicht. Wenn ich mich dem „Getue/Verhalten/Gerede“ auf diesen Treffen anpasse und genauso scheinheilig artikuliere dann geht es mir damit schlecht, sehr schlecht sogar und das nachhaltig.

Es ist nicht so das ich gar nicht versuchen würde mich anzupassen an die Atmosphäre, von der ich zu viel mitbekomme ohne zu wollen, an die Themen die ich teilweise genau so langweilig finde wie ihr scheinbar unausgesprochen meine, an die Gespräche die teilweise so oberflächlich sind, an die Personen welche an manchen Tagen so was von ätzend sich verhalten, ich das aber ALLES nicht anspreche um den „Frieden des Abends“ zu wahren. IHR habt mich immer mal wieder gefragt so beiläufig, seltenst direkt, warum ich so wenig mich an diesen Familiären Zusammenkünften beteilige und ich habe meisten genau so desinteressiert darauf geantwortet das jene Treffen nichts für mich sind. ICH empfinde diese Treffen in der Art und Weise wie das bisher abläuft nur sehr anstrengend für mich, so sehr das ich danach für Tage und manchmal WOCHEN dann bedient bin und absolut keinerlei Interesse mehr an weiterer Kommunikation mit jenen Menschen von diesen Treffen habe. Das wiederum wird mir dann meistens als „irgendeine tolle Beschreibung“ ausgelegt und schürt somit nur wieder weiter das Unverständnis auf beiden Seiten, was dann wiederum die Wahrscheinlichkeit für Eskalationen befeuert.

Einleitung zum Versuch der Aufklärung…

ES IST NICHT SO, das ich hier mich extra in einem „so krassen Licht“ (wie manche sagen würden) darstelle weil ich so geil auf Aufmerksamkeit bin und immer im Mittelpunkt eurer Aufmerksamkeit mich sonnen will. Eher weil ich der stille Typ bin, der kein großes Aufheben darum macht was den eigenen Zustand angeht weil ich schmerzvoll oft erfahren habe, das ich sowieso keine Hilfe bekam. Ich schreibe das in dieser Darstellungsform weil das Aufgrund von Erfahrungswerten und in Zusammenhang mit Therapeuten die für EUCH am einfachsten zu verstehende Form ist. KRASS, DERBE, HART, ANSTRENGEND, sind alles nur Worte die in eine Bezeichnung enden, EXTREM. Das ist mein Leben, jeden Tag, von den ersten paar Minuten nach dem Moment des Aufwachen bis zu dem Moment an dem ich endlich wieder einschlafen kann und mich nicht mehr bewusst damit befassen muss.

KEIN MITLEID will ich von euch deswegen, kein bemuttern, kein Verhätscheln und so weiter, lediglich „wenn ich mal darum bitte“ etwas Rücksichtnahme von euch.

GERNE HÄTTE ICH DAS ALLES ANDERS GELÖST ODER BESPROCHEN ODER GEKLÄRT ODER SONST WIE VERARBEITET, doch IHR in all eurer ARROGANZ des ALTERS die ihr immer gerne zum besten gebt in Form von zum Beispiel „werde du erst mal“ oder „mach du erst mal“ oder „sei du erst mal“ so alt wie wir oder in der Art, dann kannst du mitreden, wollt das scheinbar nicht anders. Also werde ich NIEMALS mitreden können, weil wenn ich in dem Alter bin das ihr meint, ihr dann eventuell schon Tod sein könntet. 34 Jahre, stand heute, bis 65+ sind etwa „30 Jahre“ dazu gerechnet. Also seit ihr dann wie alt genau, 95+ oder geht ihr alle davon aus über 100+ zu werden und noch rüstig dabei zu sein?

WOHER oder AB WANN passiert das mit der „Arroganz des Alters“ überhaupt die Ihr als „die Alten“ immer wieder mir umgedreht vorwerft als „Altklug“ oder dergleichen? Ist das so ein Generationen-Ding oder wie funktioniert das, weil ich kann mir das bisher kaum erklären. Ich meine so richtig erklären, nicht diese Scheiße mit fadenscheinigen pseudo Begründungen dazu, sondern so richtig fundiert auf einer Basis die außer mir auch andere noch verstehen sowie nachvollziehen können.

Aktion und Reaktion, Konsequenzen des Handelns eben.

NATÜRLICH ist mir klar, was dieser Text auslösen kann und wird. WENN DU MICH wirklich für so beschränkt hältst das ich vor und beim Schreiben sowie vor und nach dem veröffentlichen mir darüber sowie dazu KEINE GEDANKEN gemacht hätte, dann hast du absolut keine Ahnung davon wer ich als Mensch bin und DAS ist dann wahrlich ein traurige Erkenntnis. Ist auch nicht das erste mal das so eine Eskalation der Situation passiert ist, kam schon früher mal vor, öfter ist das passiert, nur bisher hat lediglich ein „sehr kleiner Teil der Familie“ davon etwas vernommen und der Großteil dessen nur die sozusagen vagen Auswirkungen des Tsunami am Rande als Preisschwankungen des Marktes mitbekommen.

Mögliche wahrscheinliche Konsequenzen daraus könnten sein:

– Mit mir wird noch weniger kommuniziert.
– Mit mir wird mehr kommuniziert.
– Nur anfangs nach dem Sturm, dann wieder weniger.
– Teilweiser Ausschluss aus der Familie.
– Gänzlicher Ausschluss aus der Familie.

Mehr muss ich an dieser Stelle wohl nicht ausführen um zu zeigen, wie bewusst mir jene möglichen Konsequenzen in schlimmster Form für mich sein könnten. Ich hoffe das beste und bereite mich auf schlimmste vor, ist einer meiner Leitfäden. Eben so bringt das zum Ausdruck, was meine Bereitschaft angeht damit fortan zu leben. Zudem sei noch mal darauf hingewiesen das jene Zeilen bis hier hin auch als ein Ausdruck von Verzweiflung gesehen werden können, da anderweitige Kommunikation nicht oder nur zeitweise zu einem ansprechenden Ergebnis führten.

Reden ist Silber, schweigen ist nicht immer Gold.

NUN mit diesem TEXT hat sich das ALLES grundlegend verändert, denn dieser TEXT beziehungsweise der LINK dazu ist an jede Person aus der Familie gesendet worden deren Nummer/E-Mail/Messenger-ID mir bekannt ist und dadurch sind vermeintlich ALLE MITGLIEDER DER FAMILIE endlich mal auf dem gleichen Stand des Wissens. Somit besteht die vage Wahrscheinlichkeit das damit ALLE über den IST-ZUSTAND nun Bescheid wissen und zukünftig sich nicht mehr insgeheim oder über Ecken oder „durch die Blume“ die Frage stellen was denn nun schon wieder mal los ist, mir mir oder wegen mir, oder weswegen auch immer. Sofern du das als Teil der Familie nun ärgerlich findest das jene „Problematik“ zu/mit meiner Person so vermeintlich öffentlich ausgetragen wird von mir, dann versuch dir mal vorzustellen was passiert wäre wenn ich auf Facebook oder Google+ oder sonst wo vertreten wäre und das dort veröffentlicht hätte, einfach nur mal Gedanklich das durchspielen. Was für eine Freude, NICHT! 👿

AUF DER NÄCHSTEN GRÖßEREN FEIER, wollte ich immer mal wieder jene „Sozial-Familiäre-Bombe“ zünden, so richtig mit auf Papier gedruckten Worten und als Pamphlet zum Vortragen unter dem Vorwand eine „anspruchsvolle wenn auch kurze Rede“ für jede Person halten zu wollen. Stelle dir das mal vor für einen 16,20,30,40,55,66 Geburtstag, mich mit vor versammelter großer Familie und dann hart vom Leder ziehen dabei, da wäre ich nicht mal 5 Minuten weit mit gekommen. Weil nach etwa 5 Minuten wären die Ersten unter irgendeinem Vorwand aufgestanden und hätten den Ort des Grauen versucht zu verlassen, die nächsten hätten ihren Unmut lautstark bekundet und wären ebenfalls gegangen und somit wäre nach knapp 15 Minuten die gesamte Veranstaltung dann zu Ende gewesen in mehrfacher Hinsicht für alle Beteiligten. Das anschließende Getöse innerhalb der Familie als sozusagen Nachklang, was dann auf mich eingeprasselt wäre mal nicht erwähnt.

In der jetzigen Form ist das alles samt etwas unspektakulärer, weil zum einen ist das hier ein Monolog. Denn ich schrieb diese Zeilen und du liest diese Zeilen, jeglicher Kommentar als Zwischenruf funktioniert nur in deinem Hirn. Das hat in gewissen Sinne auch etwas von einer Standpauke, eben weil das so schön monoton ist und du als lesende Person dazu quasi gezwungen bist dir jene Worte anzutun sowie zu verarbeiten, ohne das du darüber mit mir DIREKT diskutieren könntest mit unmittelbarer Reaktion darauf. 😆

WENN du also BESCHWERDE einlegen oder deinen UNMUT darüber kund tun willst, das ich diese Zeilen auf meiner Webseite relativ öffentlich publiziert habe, dann fange erst mal bei dir selbst an. Frage dich mal nach dem WARUM und WIESO und WESHALB und lese den Text trotz der insgesamt 5.589 Wörter und 35.486 Zeichen die ich innerhalb von 2 ½ Stunden ohne Pause getippt habe schlicht noch ein mal durch. Eventuell danach noch mal, am besten so lange bis du zumindest eine vage Vorstellung davon hast wie beschissen geil das sein kann in einer Welt zu leben in der Menschen nicht sagen was sie meinen und behaupten zu wissen was für anderen gut ist.

DANKE für deine Aufmerksamkeit bis hier hin.

Wenn dir jetzt der Kopf etwas qualmt von so viel Lesen, dann hast du zumindest etwas richtig gemacht, nämlich alles gelesen. Kommentare aus der Familie zu dem Text, bitte nicht sprachlich sondern nur schriftlich als Kommentar unter diesem Beitrag verfassen. Alles andere wird sofort wieder vergessen. 😉
Anbei ist ein unverfänglicher Nickname der explizit keine Rückschlüsse auf den echten Namen zulässt wünschenswert, damit auch weiterhin niemand sein Gesicht verlieren muss in der eventuell folgenden hitzigen Debatte bezüglich Interna der Familie und den Umgang damit.

DESWEGEN nenne ich seltenst Menschen beim Namen wenn ich über oder zu selbigen Schreibe sofern jene teil meiner Familie oder engere Freunde sind. Nicht nur das Recht am eigenen Bild ist etwas das ich immer zu achte, sondern auch das Recht an der eignen Nennung in fremden Texten ist mir genau so wenn nicht sogar wichtiger.

Ein Gedanke zu „Hoch-Sensibel sein ist anstrengend für mich!“

  1. Der erste mit einem Kommentar in der Richtung, wie „Komisch/Kindisch/Abstrus/Blöd “ das doch sei kommt direkt auf die Schwarze-Liste und wird folglich blockiert sowie der Kommentar als SPAM gekennzeichnet und dadurch nicht veröffentlicht! 😉

    Diesen sozusagen Zusatz schreibe ich, da die Vergangenheit oft genug gezeigt hat welche Art von Kommentaren solch Text mitunter anzieht. Kommentare die auf einer sachlichen Basis geführt werden sind nach wie vor erwünscht. 😉

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