Nicht sich selbst im Weg stehen beim schreiben. 

Soooooooo viele Ideen für potentielle neue Beiträge habe ich im Kopf die mich Tag für Tag aufs neue beschäftigen und dennoch schaffe ich es bisher kaum jene Gedanken in Text umzuwandeln sowie schlussendlich auch zu verschriftlichen. Ironisch ist das schon irgendwie ein bisschen, denn genau wegen all diesen Gedanken die mir immer wieder im Kopf umher schweifen und mich dadurch in gewisser Weise somit behindern beim denken habe ich einst mit dem Schreiben angefangen.

Nicht verlegen um Ausreden.

Die bisher wohl größte Ausrede von mir selbst durch die ich mitunter immer wieder den Versuch des Schreiben schon im Keim erstickt habe ist, dass ich erst noch DIESES oder JENES zu erledigen habe dafür oder vorhanden sein sollte da ich sonst damit nicht zufrieden wäre.

Erst muss das Design der Webseite passend sein, dann noch ein Beitrag davor erscheinen auf den sich dann jener neue Beitrag beziehen kann und davor am besten noch X andere Erzählungen. Alles nur Ausreden, produziert von einem kleinen Teil meines Selbst das mit den Jahren durch die immer wiederkehrenden phasenweise Depressionen krank geworden ist und mich nun mitunter mehr oder weniger am Schreiben hindert so wie ich das einst tat!

Depressionen, ein Bestandteil.

Ich habe laaaannnnge überlegt ob oder wie ich diesen Aspekt meines Lebens mit in diese Website nehmen sollte, weil letztendlich ist das chronisch Depressiv sein einer von vielen wesentlichen Bestandteil meines Lebens sowie dem stetigen lernen damit umzugehen. Denn mitunter beeinflusst manche Phase von Depression die Art und Weise wie oder was ich schreibe in einem Ausmaß, dass mir meistens erst während des Schreiben oder gar viel später richtig klar wird.

Zum einem Teil habe ich mit zeichenweber.de eine Art von Neuanfang gewagt, der mir bei kranzkrone.de bisher nicht so recht gelingen wollte. Denn obwohl kranzkrone.de relativ unbelastet sowie „sauber“ ist und blog.kranzkrone.de ehe die sozusagen Altlasten darstellt, konnte ich bisher keinerlei richtigen Antrieb dafür aufbringen mit kranzkrone.de dort weiter zu machen wo blog.kranzkrone.de einst endete für mich.

Prozess der Verarbeitung.

Rein aus meiner subjektiven Sichtweise betrachtet, ist alleine dieser Beitrag ein Beleg für den Prozess der Verarbeitung des Geschehens sowie dem Transit vom Alten zum Neuen. Langsam aber stetig werde ich mir somit das Schreiben wieder zu eigen machen, bestehend aus dem was schreiben einst für mich war und dem was schreiben nun für mich ist, wird eine für mich passende Art des Schreiben enstehen.

Möglicherweise liest sich dieser Beitrag für manchen etwas komisch, was vollkommen in Ordnung ist meiner Meinung nach. 😉

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8 Kommentare

  1. Wenn ich mir beim Bloggen im Weg stehen würde, wäre ich schon sehr erleichtert und froh …

    • Stefan

      Wieso denn das, meinst du dass du zu viel bloggen tust oder wie?

      • Nein – beim Bloggen geht es mir besser, kann mich und meine Gedanken sortieren. Im „echten“ Leben ist es anstrengend …

        • Stefan

          Ach das war ironisch gemeint, jetzt verstehe ich das. 😉

          Mit dem „sortieren der Gedanken“ beim Bloggen bin ich ganz bei dir da ich das genau so empfinde. Obgleich das Johanniskraut Präparat mir im realen auch schon sehr gut hilft. 🙂

  2. Ich nehme keine AD, weil ich ohne, mein Gewicht erfolgreich reduzieren kann …
    Johanniskraut habe ich bisher noch nie getestet (vielleicht ggf. später mal)

    • Stefan

      Johanniskraut hat zwar Anti-Depressive Wirkungen die auch nachgewiesen sind, aber davon mal abgesehen hilft das Kraut bei allerlei anderen „Erkrankungen“ auch noch sehr gut. Wenn zum Beispiel was mit Nervenbahnen im Körper was ist oder teilweise bei Autisten in bestimmten Formen, von daher sehe ich Johanniskraut Präparate auch nicht als reines Anti-Depressivum an wie das beispielsweise bei Fluoxetin der Fall ist. 😀

      Einzig bezüglich der Nebenwirkungen sollte sich jeder schlau machen, denn manche davon „können mitunter“ einschränkend sein, speziell was die erhöhte Empfindlichkeit von Sonne angeht. 😉

  3. Weniger „komisch“, eher „unstruktiriert“ – imho 😉

    Bei so vielen Gedanken/Inspirationen: einfach tun, blogge das. Auch wenns unstrukturiert sein sollte. Es ist Dein Blog, und es sind Deine Gedanken/Inspirationen. Und es ist Dein „Tagebuch“, bzw. Aufzeichnungen Deiner „Welt“.

    Warum so viele Erklärungen (fast Rechtfertigung(en))?

    „Wenn nicht Du, wer dann? 😉 “ *Zitat

    Meine Sicht dazu: https://p-adler.de/wenn-ich-bloggen-will-dann-blogge-ich/

    • Stefan

      Du hast definitiv damit recht, das ich auf meinem Blog so viiiiiiiel „unstrukturiert“ bloggen kann wie ich will. 😉

      Vom wollen zum eigentlichen tun überzugehen, daran nage ich (mal wieder) zur zeit noch.

      Was das mit den vielen Erklärungen angeht, so sind selbige auch eine gute Merkhilfe für mich.

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