Mutter ist Tod. Ein sozusagen Nachruf.

Bitte keine sogenannten Beileidsbekundungen zu diesem Text als Kommentar, denn zum einen konnte ich damit noch nie was anfangen sowie empfinde das als unsinnig. Zum anderen nervt mich sowas total, da das so eine Pseudo Etikette darstellt die ein jeder nur so dahin sagt im Angesicht von Angehörigen und auf dem Begräbnis.

Ich hatte nur bedingt sowas wie eine Beziehung zu meiner Mutter, lediglich das Wissen darum dass sie meine Mutter war. Mittlerweile weiß ich bedingt durch etliche Stunden an Therapie das keine „Mutter-Kind“ Bindung zwischen mir und meiner Mutter existierte und dadurch so manche Problematik in meiner Entwicklung besonders die Psyche nun einen Sinn ergibt. Denn wenn keine Mutter-Kind Bindung zwischen einer Mutter und dessen Kind besteht dann ergeben sich daraus immer ganz interessante (Ironie) Zusammenhänge in der Entwicklung des Kindes.

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Therapie erfahren ist das eine, Therapie leben etwas ganz anderes.

Therapie machen, sich einen Therapeuten / Therapeutin zu suchen ist der Anfang des Eingeständnis wie auch Mutes sich dem hinzugeben. Denn ohne Hingabe, also der vollkommenen Widmung von eigener Aufmerksamkeit und Gefühl für jene Situation innerhalb einer Therapie ist selbige nach meiner Erfahrung zu urteilen nur ein weiterer Teil innerhalb einer Inszenierung bezogen auf das oberflächliche Abklopfen des Zustandes vom eigenen Gemüt ohne dabei wahrlich überhaupt eine Absicht zu haben den Status Quo ändern zu wollen.

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